Zukunft nachhaltigen Kuehlsystemen

Unser Brennpunkt aus der Kältetechnik ist das Thema, “die Zukunft nachhaltiger Kühlsysteme”. In fast jeder technischen Anlage in den verschiedensten Anwendungsbereichen, z. B. Terminals am Hafen, in Rechenzentren, in der Gebäudetechnik etc, ist ein Klimagerät zumindest integriert oder angebracht. Klimaanlagen sind für ein bedeutsamen Teil der weltweiten CO2-Emission und Energieverbrauch verantwortlich. Welchen Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen und Energieverbrauch können intelligenten Klimaanlagen leisten? Welche Vorteile liegen in der Investition in nachhaltigen Klimaanlagen? Mein Name ist James E. Njoroge, M. Sc. (VWL). An der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau habe ich mein Master- und Bachelorstudium im Fach Volkswirtschaftslehre absolviert und im Jahr 2015 graduiert. Im Jahr 2012 begann ich über ABB Crane Systems (Västeras) bei der Elektrotechnik Janssen GmbH an einem neuen Hafenprojekt APMT MV II Rotterdam zu arbeiten, wo ich mich mit der Implementierung eines von ABB patentierten nachhaltigen Kühlsystems, das wir “Heat Exchanger System (HES)” nennen, beschäftigt habe.

Grundprinzip eines nachhaltigen Kühlsystems

Heute beschäftige ich mich mit dem Thema “Die Zukunft nachhaltiger Kühlsysteme” in Terminalbereich von Häfen sowie weiteren Anwendungsbereiche, z. B. in Kühlung von Rechenzentren. Die persönliche Inspiration für Naturwissenschaften (Mathematik, Physik und Chemie) geht bis in die Schulzeit in Kenia zurück. ABB hat das Patent (No. PCT/EP2013/064008) mit dem Thema “Abführung von Wärme aus dem Elektroschalthaus am Kran“. Erfinder sind die Herren Bo Edmundsson und Horst Schneider. Im Elektroschalthaus (E-Haus) befinden sich wärmeerzeugende sowie empfindliche Komponenten. Um die Betriebssicherheit zu garantieren, muss diese erzeugte Wärme effizient aus dem Elektroschalthaus abgeführt werden.

“Das Grundprinzip des “Heat Exchanger Systems” (HES) lautet: “Warme Luft steigt nach oben und kalte Luft fällt nach unten.” und dieser Grundsatz ist im “Heat Exchanger Unit” (HEU als Teilkomponente des HES) realisiert.”

Herr Horst Schnieder

Nachhaltigkeit bei Kühlsystemen könnte einen enormen Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen leisten und damit die Effizienz und Betriebssicherheit in allen Anwendungsbereichen erhöhen.

Aus technischer, ökologischer und ökonomicher Sicht, welche Probleme sollte ein Kühlsystem im Elektroschalthaus lösen?

Die Rahmenbedingungen im und außerhalb vom Elektroschalthaus (z. B. Wetter, Bewegung vom Kran etc.), beeinflussen die benötigten Kühlleistung für die Wärmeabführung (Output) und Energiebedarf für die Abführung von Wärme (Input). Aus technischer Sicht sollte die Wärme Abführung die höchstmögliche Betriebssicherheit garantieren, und zwar so, dass aus ökologischer sowie ökonomischer Sicht die geringstmöglichen Kosten für die Abführung von Wärme verursacht werden. Betriebssicherheit am Terminal bedeutet, dass der Kran jederzeit betriebsbereit und ohne Störungen seine Tätigkeiten nachgehen kann. Die Kosten der Wärmeabführung unterliegen dem Opportunitätsprinzip bei der Auswahl der Alternativmöglichkeiten der Wärmeabführung.

Welches Ziel verfolgen Terminalbetreiber bei der Optimierung von Kühlsysteme an wasserseitigen Kräne und automatisierten Stapelkräne?

Terminalbetreiber als Endverbraucher von Heat Exchanger System erzielen einen höheren Betriebssicherheit bei gleichzeitiger Optimierung der Energieverbrauch für die Wärmeabführung von Sommer bis Winter, Tag und Nacht im Elektroschalthaus der automatisierten Kräne. Für die Realisierung der Ziele des Terminalbetreibers trägt die Teamarbeit zwischen den unterschiedlichen Stakeholders einen großen Beitrag bei. Die unterschiedlichen Interessengruppen bei der Umsetzung des HES im Hamburger Hafen (CTB) sind HHLA Hamburg und HCCR Hamburg, ABB Cranes System Västerås, Schweden, Elektrotechnik Janssen GmbH, Nordenham, KÜNZ GmbH Hard, Österreich, Kampmann Gruppe/NOVA Donaueschingen und Reiss Kälte und Klima Freiburg im Breisgau.

Wie wichtig ist Nachhaltigkeit und Klimaneutralität für Terminals?

Ziel der HHLA: Bis 2040 Klimaneutrales Unternehmen” lautet die Unternehmensstrategie der Hamburger Hafen und Logistik (HHLA) AG zum Thema Nachhaltigkeit. Die Nachhaltigkeitsstrategie der HHLA wird unter der Marke “Balanced Logistics” geführt, so die Vorstandsvorsitzende Frau Titzrath. Ein weiteres Beispiel wie Klimaneutralität und Nachhaltigkeit für Terminals weltweit wichtig ist, zeigt das AMPT Terminal Maasvlakte II in Rotterdam, Niederlande, wo das Heat-Exchanger-System (HES) in allen voll-automatisierten Stapelkräne und Bahnverladekräne integriert ist. HHLA begründet seine Nachhaltigkeitsausrichtung damit, dass Sie sowohl wirtschaftlich in seiner Geschäftsfelder erfolgreich sein möchte als auch seine soziale und ökologische Verantwortung in der Gesellschaft übernehmen möchte. Das bedeutet zugleich, dass HHLA eine Balance zwischen ökonomische und ökologische Effizienz schaffen möchte.

Mehr über Heat Exchanger System Erfahren

Kontaktieren Sie uns, um mehr über Heat Exchanger System (HES) zu erfahren.

Published by James E Njoroge, M. Sc. Economics - CEO & Founder

M. Sc. Economics - Economic Consultant, Business Coach and private Lecturer in Freiburg im Breisgau. CEO and Founder of Evansonslabs Consulting and Coaching. Finance consultant, insurance agency at ERGO Hauptagentur James Njoroge in Freiburg im Breisgau

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